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Daten & Fakten |
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| The Saltire - "Saint-Andrews-Cross". Das Sankt-Andreas-Kreuz bildet die Nationalflagge Schottlands. 1286 tauchte es erstmals auf dem Siegel der Bischöfe von St. Andrews auf, die ein Bild ihres Schutzpatrons in ihrem Siegel führten und damit in ihrer Funktion als Reichsstatthalter Schottlands Dokumente besiegelten. Das Kreuz ohne Figur als Nationalsymbol kann ab dem Jahre 1385 nachgewiesen werden, zunächst auf den Uniformen der Soldaten |
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| The Royal Banner - "The Rampant Lion". Der rote Löwe auf gelbem Grund war früher die Flagge des schottischen Königtums und ging auf Heinrich "Löwe" zurück. Heute zeigt ihn die Flagge des Staatssekretärs für Schottland und er ist Bestandteil der Flagge des britischen Monarchen (neben der Harfe für Irland und den drei englischen Löwen) |
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Schottland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland, das sich über das nördliche Drittel der Insel Großbritannien erstreckt.
Bereits 1603 wurden die Königshäuser von Schottland und England unter James VI. (und I. von England) in Personalunion vereint, 1707 wurde der United Kingdom proklamiert und die Vereinigung der Parlamente vollzogen. Es gibt in Schottland jedoch ein eigenes Gerichtswesen, eine eigene Kirche und ein stark abweichendes Bildungswesen. Des weiteren hat Schottland eigene Banknoten (Scottish Pound). Seit 1999 hat Schottland wieder ein eigenes Parlament und Regionalverwaltung - die Scottish Executive - mit Sitz in Edinburgh. Das Schottische Parlament ist zuständig für die folgenden Ressorts: |
- Gesundheitswesen
- Bildung und Ausbildung
- Kommunalverwaltung
- Wohnungswesen
- Wirtschaftliche Entwicklung
- Verkehrswesen
- Umwelt
- Landwirtschaft
- Viele Aspekte des Zivil- und
Strafrechts
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| Das Parlament hat das Recht, die Höhe der Einkommenssteuer festzulegen und auf Gebieten, für die es zuständig ist, Gesetze zu erlassen oder alte Gesetze aufzuheben. Die Regionalregierung Schottlands wird vom First Minister geleitet. In ihrer Verantwortung liegen alle Behörden und öffentlichen Institutionen, deren Funktionen und Dienste von London nach Edinburgh übertragen wurden, sie ist dem Schottischen Parlament hierfür rechenschaftspflichtig. |
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Schottland
grenzt im Norden und Westen an den Atlantik, im Osten an die Nordsee
und im Süden an England. Die zahlreichen zu Schottland gehörenden
Inseln gehören größtenteils zu den Inselgruppen
Hebriden (Innere und Äußere) im Westen und den Orkney-
und Shetland-Inseln im Norden. Die größte der übrigen
Inseln ist Arran vor der Westküste im Firth of Clyde.
Die
Gesamtfläche Schottlands, inklusive der Inseln, beträgt
78.313 km², davon machen Binnengewässer ca. 1.500 km²
aus. Schottlands Hauptstadt ist Edinburgh (ca. 450.000 Einwohner),
Glasgow mit ca. 600.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste
Stadt. Eine Gesamteinwohnerzahl von ca. 5,1 Mio. ergibt eine Bevölkerungsdichte
von 65 Einwohnern/ km². Der Name leitet sich von einem irischen
Stamm, den Scoten (oder Scotti), her, der sich in Schottland ansiedelte.
Schottland
kann man grob in die folgenden Regionen unterteilen, die der Verwaltungsgliederung von 1975 bis 1996 entsprechen: |
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- Orkney
- Shetland
- Western Isles
- Highlands
- Grampian
- Tayside
- Central
- Fife
- Strathclyde
- Lothian
-
Borders
- Dumfries and Galloway.
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| (Klick auf die Landkarte, um eine größere Ansicht zu bekommen) |
1889 wurden die ursprünglich 34 traditionellen Grafschaften in 33 Verwaltungsgrafschaften gegliedert. 1975 wurden diese wiederum in 9 Regionen und 3 Inselbezirke gefaßt (siehe oben), ehe sie 1996 wieder auf 32 "Unitary Authorities", darunter 3 Inselbezirke, aufgelöst wurden. Hier sind die Listen der Grafschaften und Unitary Authorities zu finden.
Die Topographie Schottlands zeigt deutliche Auswirkungen der Eiszeit. Hierfür charakteristisch sind die tief eingeschnittenen Täler, aus denen sich die zahlreichen Lochs und Firths (Fjorde) bildeten, das glaziale Geschiebemergel (Bezeichnung für alle Ablagerungen, die in Folge von Gletschern erfolgt sind), der die Grundlage für die fruchtbaren Böden in den östlichen Lowlands darstellt, und die lang gestreckten Moränenhügel. Bei den tiefen Einschnitten in die Westküste, handelt es sich um übertiefte Täler, die von den Schotten meist als Sea lochs bezeichnet werden, während die breiten Einbuchtungen als Firths bezeichnet werden. |
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