1970 Die Förderung von Öl vor der schottischen Ostküste wird begonnen.

1971 66 Menschen verlieren ihr Leben als bei der größten Fußballkatastrophe in der schottischen Geschichte ein Teil des Rangers Stadions nach einem Spiel gegen Celtic Glasgow einstürzt.

1974/ 75 Durch eine Verwaltungsreform werden die 33 schottischen Grafschaften in 12 Bezirke umgewandelt, die eine größere Autonomie gegenüber London erhalten.

1975 Das erste schottische Öl fließt auf den Forty Fields, was den separatistischen Bestrebungen in Schottland weiteren Auftrieb gibt.

1979 Bestrebungen der Scottish National Party (SNP) auf eine Teilautonomie scheitern beim Volksentscheid mangels Wahlbeteiligung, da nicht das Verhältnis der abgegebenen Ja- zu den Neinstimmen entscheidet, sondern der Anteil der Ja-Stimmen im Verhältnis der Gesamtwahlberechtigten gesehen werden muss.

1982 Papst Johannes Paul II. besucht als erster Papst Schottland.

1988 Am 21. Dezember stürzt bei Lockerbie (Dumfriesshire) ein amerikanisches Flugzeug nach einem Bombenattentat ab, 275 Menschen verlieren ihr Leben.

1992 Zusammenlegung der "Gorden-Highlanders" mit den "Queen's Own Highlanders" im Zuge der britischen Truppenreduzierung.

1996 Am 13. März tötet ein Amokläufer in Dunblane (Perthshire) 16 fünfjährige Kinder, ihre Lehrerin und sich selbst. Es ist das schlimmste Verbrechen seiner Art in Großbritannien.

Am 30. November (St. Andrews-Day) kommt der Stone of Destiny nach 700 Jahren in Westminster wieder nach Schottland. Er wird zusammen mit den Honours of Scotland, den schottischen Kronjuwelen, in einem besonders gesicherten Raum auf Edinburgh Castle aufbewahrt. Zu Krönungen wird der Stein nach London geschickt.

1997 Am 11. September stimmen die Schotten in einem Volksentscheid mit 74,3% für ein eigenes Parlament. Der Stone of Destiny kehrt nach 700 Jahren nach Schottland zurück.

1999
Am 30. Juni tritt zum ersten Mal seit fast 300 Jahren ein schottisches Parlament zusammen.
Parlaments-
eröffnung

2004 Am 09. Oktober weiht die Queen feierlich das neue schottische Parlamentsgebäude in Edinburgh ein. Zu diesem Anlaß wurden sorgar die schottischen Kronjuwelen vom Castle ins Parlament gebracht.
Der Bau erwies sich als Millionengrab: Von ursprünglich veranschlagten 40 Mio. Pfund schossen die Kosten auf rund 430 Mio. Pfund in die Höhe, die geplante Bauzeit wurde dabei um drei Jahre überschritten.
Parlaments-
gebäude


Impressum
| Kontakt | Seite empfehlen | Sitemap

© Ralph Gemmel - Alle Rechte vorbehalten