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ca.
1270 - 1272 |
William
Wallace wird als zweiter von drei Söhnen des Sir Malcolm Wallace
of Elderslie und Margaret, Tochter von Sir Hugh Crawford, Sheriff
von Ayr, in Renfrewshire geboren.
Sein Vater ist als "Laird of Elderslie and Auchinbothie"
ein Pächter der Stewards von Schottland und dem niederen schottischen
Adel angehörig. Er findet sich jedoch nicht in der "Ragman
Roll", in der der schottische Adel Edward I. den Treue- und
Lehnseid schwören.
Es kann als gesichert angenommen werden, dass William z.T.
von seinem Onkel, der in einem Kloster in der Nähe von Stirling
lebte, erzogen und ausgebildet wurde. Er genoß eine für
seine Zeit gute bis sehr gute Schulbildung und sprach Französisch
und Latein. |
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| 1274 |
Am
11. Juli 1274 wird Robert de Brus (oder the Bruce) als ältester
Sohn von Robert und Marjorie, Countess of Carrick, auf Castle Turnberry
geboren. Er wuchs aber auf den übrigen Ländereien seines Vaters
in Antrim, Kintyre, Aberdeen, Carrick und England auf. Mit 18 folgte
er seinem Vater als Earl of Carrick. Seine Rolle während der Unabhängigkeitskriege
unter de Moray und Wallace ist undurchsichtig, er wechselte fünfmal
das Lager. |
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| 1290
- 1292 |
Erstes
Interregnum, an dessen Ende am 17. November 1292 John Balliol unter
Zustimmen des englischen Königs Edward I. ("Longshanks"
oder "Hammer of the Scots") die schottische Krone erhält. |
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| 1291 |
In
einem Gefecht mit englischen Besatzungstruppen wird Wallace Vater
getötet.
Etwa zur selben Zeit gerät William mit den Engländern
wegen Wilderei aneinander. Bei dem Zwischenfall tötet William
zwei englische Soldaten und wird anschließend inhaftiert,
wird jedoch von Sympathisanten befreit und schlägt sich als
Vogelfreier durch. |
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| 1295 |
Im
Krieg gegen Frankreich fordert Edward I. seine Rechte als Lehnsherr
ein und ordnet die Aushebung von Truppen und Rittern an. Schottland
widersetzt sich dieser Anordnung nicht nur, sondern erneuert das
Bündnis mit Frankreich in der bis in das 17. Jh. fortbestehenden
Auld Alliance und überschreitet die Grenze zu England. |
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| 1296 |
Edward
I. überschreitet auf seiner Strafexpedition während des zweiten
Interregnum (bis 1306) die Grenzen, macht am 30. März 1296 rund
20.000 Schotten in Berwick nieder und schlägt die Schotten am 27.
April 1296 in den Lammermuir Hills. |
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| Am
28. August 1296 legen 2.000 Adlige, Clanchiefs, Kleriker und
Landbesitzer in Berwick den Treue- und Lehnseid auf Edward
ab. Als zusätzliche Diskriminierung und Symbol seiner Macht
nimmt er den "Stone of Destiny", Schottlands Krönungsstein,
mit nach London. |
Stone of
Destiny |
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In
Schottland beginnt sich jedoch der Widerstand zu organisieren. Sowohl
Wallace (im Süden) und Robert the Bruce (im Westen) als auch
Andrew de Moray (im Osten und Nordosten) nehmen den Kampf auf. |
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