420 - 450 Die nun auf sich selbst gestellte ehemalige römische Provinz Britannien ruft die germanischen Jüten, Angeln und Sachsen im Kampf gegen die Skoten und Pikten zur Hilfe.

5 Jh. Die Pikten siedeln sich im östlichen Teil der Highlands an, die Skoten gründen in den westlichen Highlands und auf den Hebriden ein Königreich und die Britonen wandern aus Wales ein und siedeln sich in den Lowlands an.

563
Sankt Columba (521-597), Ire königlicher Abstammung, gründet mit 12 Schülern auf der Hebrideninsel Iona ein Kloster. Von hier wird die Christianisierung der schottischen Stämme forciert.
Iona
  Den hohen Stellenwert der Insel kann man daran ablesen, dass zahlreiche irische, schottische und norwegische Könige hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Sie ist Zentrum der "irisch-keltischen Kirche", diese ist weitgehend von Rom unabhängig.

628 Erstmals findet der König von Argyll (Argyle) Erwähnung.

664 In der Synode von Whitby muss sich die irisch-keltische Kirche unter den Einfluß des Papstes stellen. Entscheidend soll das Eingeständnis gewesen sein, dass Christus Petrus und nicht Columba den Schlüssel zum Himmel anvertraut habe.

685 Unter König Bridei mac Bile können sich die Pikten erfolgreich gegen die Expansion der Sachsen aus Northumbria erwehren.

687 Der heilige Cuthbert stirbt nahe der Klosterinsel Lindisfarne.

690 - 790 In den schottischen Klöstern blüht eine hohe Buchkunst (z.B. Book of Kells).

793 Die Wikinger plündern das Kloster von Lindisfarne und suchen alle küstennahen Ortschaften heim. Da die schottischen Stämme durch interne Streitigkeiten zu schwach für einen erfolgreichen Widerstand sind, können sich die Nordmänner auf den Hebriden, Orkneys und Shetlands ansiedeln und ein fünftes schottisches Reich gründen.


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