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| Protokoll der Sitzung vom 17. September 2004 |
I. Zu
Spät
Zu Spät (zu spät) Zu Spät (zu spät)
Zu Spät (zu spät) - Die ÄrzteUnglücklicherweise
kam der Vorsitzende dieser Sitzung, der gleichzeitig für das
Protokoll verantwortlich war, zu spät. Dringende berufliche
Termine, bzw. technische Unwägbarkeiten im Job haben ihn aufgehalten,
so dass er das - Schilderungen zufolge - überaus schmackhafte
italienische Essen im HUMA Einkaufspark nicht wahrnehmen konnte.
Mehr ist nicht zu sagen.
II. Die türkisch-arabische Freundschaft
Wer jemals in Sankt Augustin Ort nach 20 Uhr
Abends nach einer Kneipe, einem Restaurant oder einer anderweitigen
Vergnügungsmöglichkeit Ausschau gehalten hat, der kann
nur weinend in sich zusammenbrechen. Es gibt
wenig bis nichts.Aber: eine Lokalität
versucht trotzig sich diesem Vorurteil zu entziehen: das "California
Beach". M.E. wird dieses "Bistro-Kneipen-kleines Restaurant-Dart
Buden-Konstrukt" von zwei Türken gemanagt, die Kontakte
zur arabischen Szene St. Augustins haben. Für Freunde orientalischer
Frauen ist diese Lokalität sicherlich ein kleines Mekka. Vor
dem "California Beach" gab es dort eine Spelunke, deren
Namen der Verfasser vergessen hat. Es war dunkel, es war düster,
es war gefährlich, das Bier schmeckte nicht, die Frauen waren
alt und häßlich, die Männer grobschlächtig
und einer Klopperei bestimmt nicht abgeneigt ... kurz um: es war
einfach scheiße. Jetzt allerdings ist ein Hauch des Morgenlandes
nach St. Augustin gekommen, eine Karawane der Glückseligkeit,
denn das "California Beach" bietet einem durstigen Mann
die Gelegenheit, einzukehren und den Moloch St. Augustin zu vergessen.
III. Der große, dicke Mann
Das Literarische Quartett hatte dankenswerterweise
auf den Verfasser dieser Zeilen gewartet. Als er kam waren alle
Beteiligten schon guter Dinge. Es war hell, es war sicher, das Bier
schmeckte, die Frauen waren jung und schön, die Männer
waren zwar immer noch grobschlächtig, aber keiner wollte sich
kloppen. Insgesamt also ein Ort des Friedens und der Harmonie ...
wenn da nicht der große dicke Mann gewesen wäre.
Der große dicke Mann erregte vor allem den
Unmut unseres Mitglieds Mario Quadt. Auflehnen war hier verboten,
dennoch geschah es. M.E. hatte der große dicke Mann nicht
wirklich etwas zu erzählen. Dennoch musste es mitgeteilt
werden. Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder sagt, was ihn beschäftigt.
1.: "Hey, ich habe auf dem Klo meinen Schwanz
in meinem Reißverschluß eingeklemmt .."
2.: "Autsch das muss weh tun"
1.: Ja, das tut scheiße weh"
2.: "Ehrlich gesagt, das interessiert mich einen Dreck"
1.: "Das ist auch ein langweiliges Gespräch"
Kellnerin: "Noch jemand ´was zu trinken?
IV.
Die Lesung
Die Lesung erfreute den Verfasser dieser Zeilen sehr, sehr und nochmals
sehr. Denn es ging um ein Buch, welches den Verfasser dieser Zeilen
in seiner Jugend doch ein wenig geprägt, vielleicht sogar etwas
beeinflußt hat:"Der
kleine Hobbit" von John Ronald Reuel Tolkien.Unser
ehrenwertes Mitglied Thomas Krebs hatte sich dieses Kinderbuch (was
eigentlich keines ist) herausgesucht, um zu zeigen, dass es
neben dem "Herrn der Ringe" noch mehr vom Erfinder der
modernen Fantasy Literatur gibt. |
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Inhalt:
ein Hobbit, ein Halbling, dem Gemütlichkeit und Sicherheit
über alles geht, wird von einigen Zwergen und dem Zauberer
Gandalf besucht. Sie überreden ihn zu einer abenteuerlichen
Reise, die seiner Natur eigentlich nicht entspricht, und geraten,
über das Nebelgebirge heraus, aus dem beschaulichen Auenland.
In der Nähe des Düsterwalds gelangt die Reisegemeinschaft
zum Einsamen Berg und finden dort Smaug, den Goldenen Drachen.
Unglücklicherweise beginnt in diesem Moment die Schlacht der
Fünf Heere. Bilbo Beutlin wird von seinen Kameraden getrennt
und findet den Einen Ring. Dadurch lernt er Gollum kennen, der den
Einen Ring seit Jahrhunderten hat, ihn aber verlor und nun um ihn
spielen muss. Das Spiel ist eine Folge von Rätseln, bei
denen der Halbling den Ring gewinnt, weil Halblinge Rätsel
lieben. Der Rest ist Geschichte, bzw. wird im "Herrn der Ringe"
erzählt. |
V. Das Ende
Nach dieser Lesung, die keine Wünsche mehr offen gelassen hatte, verabschiedeten sich die Mitglieder des Literarisachen Quartetts relativ schnell. Th.K. und R.G. folgten dem Ruf nach Hangelar. M.Q. durfte das Privileg erfahren vom seiner Feundin N.O. abgeholt und nach Siegburg gefahren zu werden und A.N. schwang sich auf seinen Drahtesel Richtung Menden. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Toni |
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